Fleurop Glossar


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A

Abstraktion

Abstraktion nennt man das gedankliche Herausfiltern des Wesentlichen und Allgemeingültigen aus den vielfältig verschiedenen Merkmalen einzelner
Erscheinungen. Als abstraktbezeichnet man auch Gestaltungen, die statt realistischer Abbildung die Wiedergabe
einer Sache auf das Wesentliche reduzieren. Das Wesentliche wird somit betont und sichtbar gemacht, die Nebensächlichkeiten
werden abstrahiert, also abgezogen. Je mehr abgezogen und damit oft auch vereinfacht wird, umso höher ist der Abstraktionsgrad.


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Aerosol

Als Aerosol (zusammengesetzt aus lateinisch aer = Luft und solutio = Lösung) bezeichnet man ein Gemisch aus feinsten flüssigen und/oder festen Schwebeteilchen in der Luft. Beispiele von Aerosolen sind Spraynebel, Feinstaub oder Ruß in der Luft, Zigarettenrauch und Pilzsporen oder Pollenstaub in der Luft.

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Anordnungsart

Die Anordnungsart bezeichnet die Ausrichtung der Werkstoffstiele zueinander und ihre Ausrichtung auf den Wuchspunkt in einem Werkstück. Man unterscheidet i. d. R. die radiale, die parallele und die frei-ungeregelte Anordnungsart:

  • Bei der radialen Anordnung entspringen die Werkstoffstiele einem so genannten Wuchs- oder Wachstumspunkt, der z. B. bei Sträußen in der Bindestelle liegt.
  • Der Begriff der frei-ungeregelten Anordnungsart bedeutet keine völlige Regelfreiheit. Gemeint sind vielmehr weniger strenge Bedingungen bei der Anordnung der Stiele sowie als Resultat das Entstehen von Unregelmäßigkeit in der Stielführung mit mehreren verteilt vorzufindenden Kreuzungspunkten und vielen Wachstumspunkten.
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Asymmetrie

Siehe dazu Ordnungsart.

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B

Bewegungsform

Floristische Bewegungsformen sind von den Wuchsformen pflanzlicher Werkstoffe abgeleitet, die sich aus der Wachstumsbewegung und der Wuchsrichtung ergeben. Dabei werden oft nicht die ganzen Pflanzen betrachtet, sondern die jeweils davon verwendeten Teile, also Blütenstiele, Zweige, Blätter usw. Die Bewegungsformen geben Hinweise, wie und mit welchem Freiraum die Werkstoffe innerhalb eines Werkstücks optimal eingearbeitet werden. Man unterscheidet folgende Bewegungsformen:

  • aufstrebend
  • aufstrebend-einseitig-entfaltend
  • aufstrebend-allseitig-entfaltend
  • aufstrebend-lagernd-endend
  • basal-allseitig-entfaltend
  • ausschwingend
  • brüchig
  • spielend
  • abfließend
  • seitwärts-strebend
  • abwärts- rückschwingend
  • lagernd-sammelnd

Besonders zu beachten sind diese natürlichen Bewegungsformen in der vegetativen Gestaltungsart. Bewegungsformen von Gestaltungsmitteln können jedoch auch verändert werden. Außerdem kann man diese als Formbeschreibungen auf nichtpflanzliche Materialien, z. B. Bänder, Kerzen- und Gefäßformen, übertragen. In dieser allgemeinen und über den Werkstoff hinausgehenden Hinsicht sind Bewegungsformen für formal-lineares Gestalten von besonderer Bedeutung.

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Blähton

Blähton wird floristisch als Pflanzsubstrat in der Hydrokultur und zur Dränung eingesetzt. Im Übrigen ist er bei Dachbegrünungen und als Baustoffzuschlag (z. B. in Beton) verbreitet. Blähton wird aus kalkarmem Ton hergestellt und kugelförmig mit Durchmessern von ca. 2 bis 16 mm oder gebrochen und granuliert angeboten. Die Rohtonmasse enthält organische Bestandteile, die beim Brand bei etwa 1100 °C verbrennen und durch gasförmige Ausdehnung zur Porenbildung im Innern der Tonkugeln führen. Die Außenhüllen der Tonkugeln können dicht geschlossen sein, so dass keine kapillare Wasseraufnahme besteht, oder die Poren sind in gewissem Umfang offen, wodurch ca. 10 % Wasseraufnahme und eine kapillare Wassersteighöhe von bis zu 10 cm möglich sind. Durch den hohen Gas- bzw. Porenanteil (ca. 80 %) ist Blähton sehr leicht. Er verrottet nicht, ist chemisch neutral und hat nur eine schwache Pufferung. Daher ist in der Hydrokultur ein Ionenaustauschdünger erforderlich. Die für Blähton gebräuchliche Bezeichnung Lecaton kommt vom englischen lightweight expanded clay aggregates und bedeutet leichtgewichtiger, geblähter Ton-Zuschlag.

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Blattspreite

Die Blattspreite (Lamina) bildet in der Regel den flächigen Hauptteil des Blattes und wird oft als das eigentliche Blatt aufgefasst. Sie sitzt gestielt oder ungestielt am Spross. Die Blattspreite kann einfach und ungeteilt (z. B. Funkie) oder geteilt bzw. zusammengesetzt sein. Hierbei unterscheidet man fiederartig geteilte (z. B. Rose) und fingerförmig geteilte Blätter (z. B. Kastanie).
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D

dekorativ

Diese Gestaltungsart zielt auf eine besonders schmückende, üppige Gesamtwirkung des Werkstücks. Die wesentlichen Kriterien lauten:

  • Eine symmetrische Ordnung wird bevorzugt.
  • Der Gesamtumriss wirkt ganz oder zumindest relativ dicht und geschlossen.
  • Alle verwendeten Werkstoffe ordnen sich der Gesamtwirkung unter und geben ihre Eigenpersönlichkeit, ihren Geltungsanspruch weitgehend auf.
  • Die Werkstoffe können gestalterisch gegenüber ihrer natürlichen Erscheinungsform verändert werden.
  • Warenvielfalt und/oder größere Warenmengen führen zu üppiger Fülle.
  • Auch nicht-natürliche Gestaltungsmittel wie Bänder finden Verwendung.
  • Typische Gefäße zeigen klassische und antike und/oder bauchig-füllige Formen.
  • Die Formbinderei kann als spezielle Ausprägung dieser Gestaltungsart verstanden werden.

Vergleiche dazu das zweite oben genannte Kriterium.

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Dorn

Dornen sind umgebildete Blätter oder Sprosse, also Planzenorgane, die von Leitbündeln durchzogen sind. Sie sind fest mit den inneren Bereichen des Sprosses verbunden, aus dem sie herauswachsen. Sie lassen sich im Vergleich mit Stacheln schwer entfernen. Beispiele: Schlehe, Sanddorn und auch Kakteen.

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Dränung

Die Dränung dient dem Entwässern des Substrats bzw. der Erde in einer Pflanzung. In der Floristik ist insbesondere das Dränieren von Pflanzschalen und Pflanztöpfen mit passendem Dränmaterial von Bedeutung. Dazu werden im unteren Bereich des Gefäßes z. B. Blähtonkugeln oder Tonscherben eingefüllt und mit wasserdurchlässigem Vlies bedeckt, damit die Erde nicht nach und nach in das Dränmaterial eingeschlämmt wird. Bei Gefäßbepflanzungen für das Freiland muss zur Dränung außerdem wenigstens ein Wasserabflussloch vorhanden sein. Bei Zimmer-Pflanzschalen ist dies nicht möglich. Umso großzügiger muss hier die Dränschicht sein und es muss entsprechend vorsichtiger gegossen werden. Eine mögliche alternative Schreibweise ist „Dränage“, während die Schreibweise „Drainage“ als veraltet gilt.

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E

Embolie

Unter einer Embolie versteht man das teilweise oder vollständige Verstopfen einer Röhre, in der normalerweise ein Stofftransport stattfindet (Blut in einer Ader, Fotosyntheseprodukte in Phloem-Siebzellen, Wasser mit Nährstoffen in Xylem-Tracheen). Die Verstopfung kann durch feste Partikel erfolgen oder durch Luftbläschen, die die Kapillarkräfte eines Flüssigkeitsfadens in einer dünnen Röhre unterbrechen.

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Epidermis

Als Epidermis bezeichnet man die äußere Zellschicht, also das Abschlussgewebe von Blättern und Sprossen. Meist diente diese Außenhaut dem Schutz des darunterliegenden Gewebes, so dass die Epidermiszellen eine nach außen hin verdickte und verstärkte Zellwand aufweisen. Zusätzlich kann noch eine Wachsschicht, die so genannte Kutikula, aufliegen.

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Epiphyt

Der Begriff Epiphyt stammt aus dem Griechischen und bedeutet „auf einer anderen Pflanze wachsend“. Epiphyten siedeln auf anderen Pflanzen, um die höher gelegenen und damit lichtreicheren Zonen dichter Wälder zu erreichen. Sie entziehen ihren Wirten dabei keine Nährstoffe, sind also keine Schmarotzer. Um an Nährstoffe zu gelangen, haben sie spezielle Anpassungen entwickelt.

  • Saugschuppen nehmen Wasser und Nährstoffe aus dem Regen auf,
  • Blattzisternen sammeln Regenwasser und herunterfallende Stoffe wie Blätter, die hier in der Folgezeit zu Humus zerfallen.
  • Die Wurzeln haben häufig eine spezielle, besonders aufnahmefähige Außenhaut.
  • Auch Speicherorgane und die Reduktion des Stoffwechsels in Trockenphasen kommen vor.

Insgesamt kommen Epiphyten durch ihre Anpassung an ihren speziellen Lebensraum mit Wasser- und Nährstoffmangel relativ gut zurecht. Beispiele für Epiphyten sind Geweih- und Nestfarn, viele, vor allem tropische Orchideen, die meisten Bromelien-Arten, manche Kakteen-Arten und auch Flechten sowie Moose.
Pflanzen, die unmittelbar am Boden in der Erde wurzeln, bezeichnet man zur Abgrenzung gegenüber den Epiphyten als terrestisch wachsend.

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F

formal-linear

Diese Gestaltungsart wird wegen des weniger natürlich, sondern wie gezeichnet wirkenden Einsatzes der Werkstoffe auch grafische Gestaltungsart genannt und stellt Formen und Linien, bzw. die jeweilige Wuchsbewegung, in den Vordergrund. Die wesentlichen Kriterien lauten:

  • Die asymmetrische Ordnung wird bevorzugt.
  • Eine Beschränkung auf wenige, wesentliche Werkstoffe ergibt eine besonders deutliche Wirkung.
  • Große Freiräume lassen alle Einzelformen klar erkennen.
  • Die Bewegungsformen steigern sich in ihrer Wirkung durch Verwendung von Formkontrasten.
  • Die Gleichförmigkeit in einer Formation ist jedoch ebenfalls möglich.
  • Persönlichkeit und Geltungsanspruch der Werkstoffe können herausgestellt werden, sind jedoch nicht zwingendes, vorrangiges Kriterium.
  • Die Werkstoffe können gestalterisch gegenüber ihrer natürlichen Erscheinungsform verfremdet werden.
  • Auch nicht-natürliche Gestaltungsmittel finden Verwendung.
  • Gefäße sind als gestalterisch relevante Form von besonderer Bedeutung, zumal sie in der Regel gut sichtbar bleiben.
  • Geometrische Formen und außergewöhnliche Unikatformen sind besonders günstig.
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Fotosynthese

Pflanzen produzieren in ihren Zellen bei richtiger Temperatur und ausreichender Lichtbestrahlung mit Hilfe ihres Chlorophylls aus den anorganischen Stoffen Wasser und Kohlendioxid den organischen Stoff Traubenzucker. Dabei wird Sauerstoff an die Luft abgegeben und die Lichtenergie im Traubenzucker gebunden. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese oder mit einem veralteten Begriff Assimilation. Als Fotosyntheseprodukte werden die gebildeten Stoffe bezeichnet, vor allem der lösliche Traubenzucker, der sich innerhalb der Pflanze im Saftfluss des Leitungsbahnensystems leicht verteilen lässt. So steht der Traubenzucker allen Bereichen der Pflanzen als Energiequelle und als Grundbaustein für weitere Stoffe (z. B. Stärke und Fette) zur Verfügung, die damit ebenfalls Produkte der Fotosynthese sind.

Eingabelink: Fotosynthese

G

Gestaltungsart

Mit floristischen Gestaltungsarten bezeichnet man verschiedene Kriterienzusammenstellungen für floristisches Gestalten. D. h. es kommen jeweils gestalterische Gesetzmäßigkeiten und dazu passende Eigenschaften des pflanzlichen Werkstoffs und der Materialien zur Geltung, die sich in ihrer Kombination gegenseitig sinnvoll ergänzen und in einer zielgerichteten Weise steigern. Die jeweiligen Zusammenstellungen der Bedingungen und Kriterien der einzelnen Gestaltungsarten sind also logisch miteinander verknüpft. Man unterscheidet in der Regel:

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Gestaltungselement

Der Begriff Gestaltungselement umfasst, im Unterschied zum Begriff der dinglichen Gestaltungsmittel, die grundlegenden Prinzipien und Kategorien des Gestaltens. Beim gegenständlichen Gestalten (im Gegensatz z. B. zu Musik- oder Textgestaltungen) beziehen sie sich im Wesentlichen auf die Elemente Form und Farbe sowie deren vielfache Beziehungen zueinander. Farbharmonien, Kontraste von Farben oder Formen, Proportionen, Ordnungsarten, Gestaltungsarten, Bewegungsformen, Gruppierung etc. sind Beispiele.

Eingabelink: Gestaltungselement

Gestaltungsmittel

Der Begriff Gestaltungsmittel bezeichnet, im Unterschied zum Begriff Gestaltungselement, die dinglich-sachlichen Mittel des Gestaltens. Gemeint sind also alle Werkstoffe und Materialien, mit denen eine Gestaltung ausgeführt wird. Die technischen Hilfsmittel versteht man nicht als Gestaltungsmittel, solange sie keine gestalterisch sichtbare Funktion haben, obwohl sie zur Umsetzung der Gestaltung letztlich unabdingbar sind.

Eingabelink: Gestaltungsmittel

Gießrand

Unter Gießrand versteht man den ein bis zwei Finger breiten Überstand eines Topf- oder Schalenrandes über die im Schalen- oder Topfinneren angrenzende Substratoberfläche. Dieser Rand ist erforderlich, damit beim Gießen kein Wasser über den Rand aus dem Gefäß herausläuft und eventuell sogar Substratteile ausschwemmt. Beachtet man beim Pflanzen die technische Forderung, einen Gießrand zu erarbeiten, wird das spätere Gießen erleichtert. Verschmutzungen werden vermieden, das Einsickern des gesamten Gießwassers macht die Wassermenge leichter abschätzbar und sichert eine gute Versorgung.

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Gruppierung

Der Begriff der Gruppierung oder des Gruppierens kann verschiedene, allerdings eng miteinander verknüpfte Bedeutungen haben:

  • Das Gruppieren benennt die handwerkliche Tätigkeit als sachliches Zusammenstellen von Einzelteilen. Das Gruppieren ist im Sinne des gestalterischen Vorgangs gemeint, also der Formgebung durch Gruppenbildung.
  • Die Gruppierung bezeichnet nicht den Handlungsablauf, sondern das Ergebnis als bestehende Zusammenstellung mehrerer Gegenstände. Damit wird der Begriff mit dem Wort Gruppe gleichgesetzt.

Das Gruppieren von Werkstoffen kann auch als gruppierende Positionierungsart bezeichnet werden. Die beiden anderen heißen gestreute und gereihte Positionierungsart.

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I

Ion

Atome oder Moleküle, die positiv oder negativ elektrisch geladen sind, nennt man Ionen. Positiv geladene Ionen heißen Kationen, negativ geladene Anionen. Solche Ionen entstehen durch Zerfall größerer Moleküle z. B. bei der Lösung von Düngersalzen in Wasser. In der dann vorliegenden Ionenform können Pflanzenzellen die Nährstoffe aufnehmen.

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Ionenaustauschdünger

Beim Ionenaustauschdünger sind die Düngestoffe in Form von Nährstoffionen in einem Kunststoffionenaustauscher eingelagert. Diese Kunststoffkügelchen werden vorzugsweise in der Hydrokultur eingesetzt. Als Ionenaustauscher geben sie nur so viele Düngerionen an das Wasser ab, wie sie an gleichartig geladenen, jedoch nicht von der Pflanze als Dünger verwendbaren Ionen aus dem Wasser aufnehmen können. Da die Pflanze ihrerseits Düngerionen aus dem Wasser aufnimmt und wiederum andere, von ihr nicht verwendete Ionen an das Wasser abgibt, entsteht ein fließendes Gleichgewicht der Ionenkonzentrationen. Eine Überdüngung wird somit vermieden, d. h. Ionenaustauschdünger kann als Langzeit- bzw. Vorratsdünger in größerer Menge verabreicht werden.

Eingabelink: Ionenaustauschdünger

K

Kapillarität

In einer dünnen Röhre (Kapillare) steigt aufgrund der Kapillarität das Wasser ein Stück weit entgegen der Erdanziehungskraft auf. Zwei Kräfte bewirken diesen Effekt, die Adhäsion und die Kohäsion. Die Oberflächenspannung an der Grenze zur Luft und die Anhaftungskraft der Wassermoleküle an der Röhreninnenfläche sind auf die Adhäsion zurückzuführen. Die Kohäsion besteht zwischen den Wassermolekülen und bedingt, dass der Wasserfaden in der Röhre nicht abreißt. Für den Wasser- und Stofftransport in den Leitbahnen von Pflanzen ist die Kapillarität mit den zugrunde liegenden Kräften eine der wichtigsten Voraussetzungen. Auch in Erde und in Wurzelballen wirkt sie sich aus und dient dem Durchdringen eines Substrats mit Wasser.

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Kutikula

Als Kutikula (auch Cuticula geschrieben, von lateinisch cutis = Haut) bezeichnet man die zuweilen leicht gefaltete Wachsschicht, mit der die Epidermis hauptsächlich von Blättern und Jungtrieben überzogen ist. Sie kann je nach Pflanzenart und Blattart unterschiedlich dick ausgeprägt sein. Sie schützt und festigt das darunterliegende Gewebe und mindert den transpirationsbedingten Wasserverlust.

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L

Leitungsbahn

Leitungsbahnen durchziehen Pflanzen von den Wurzeln bis hinauf in die Blätter. Zwei wesentliche Arten von röhrenartigen Geweben sind darin zu unterscheiden:
Das Phloem leitet Fotosyntheseprodukte (Traubenzucker), die in den Blättern gebildet werden, von dort in die Pflanze.
Im Xylem wird das von den Wurzeln aufgenommene Wasser mit den darin gelösten Nährstoffen in die Pflanze bzw. hinauf zu den Blättern transportiert. Der Stofftransport im Xylem funktioniert nur, wenn der in der jeweiligen Röhre vorhandene Flüssigkeitsfaden ununterbrochen bleibt. Dann kann das durch Transpiration über die Blattflächen verdunstete Wasser aufgrund der Kapillarkräfte in der Röhre vollständig nachgesaugt werden. Ein unversehrtes und nicht verstopftes Xylem ist also für jede Schnittblume und ihre Entwicklung besonders wichtig.

Eingabelink: Leitungsbahn

Lichtspektrum

Das für Menschen sichtbare Farben- oder Lichtspektrum entsteht, wenn ein Strahl weißen Lichts, in der Natur Sonnenlicht, z. B. durch ein Glasprisma fällt. Der Lichtstrahl wechselt dabei zwischen Medien unterschiedlicher Dichte, hier eben Glas und Luft, wodurch Strahlen mit verschiedenen Wellenlängen unterschiedlich stark abgelenkt bzw. gebrochen werden. Als Spektrum ergibt sich ein farbiges Band mit fließenden Übergängen von Violettblau, Cyanblau, Grün, Gelb, Orange bis Orangerot. Die angrenzenden Wellenlängenbereiche von Infrarot und Ultraviolett sind für den Menschen unsichtbar. Die vom Menschen empfundene Farbe Magentarot ist im natürlichen Spektrum nicht vorhanden.

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O

optisches Gewicht

Das optische Gewicht meint nicht das tatsächliche Gewicht eines Gegenstands, sondern bezeichnet das Gewicht, das einem Gegenstand auf Grund seines optisch wahrnehmbaren Erscheinungsbilds zugeordnet wird. Dabei geht man gefühlsmäßig von der Erfahrung aus, die man bisher mit dem Gewicht verschiedener Gegenstände gesammelt hat. Die wahrzunehmenden Eigenschaften hell, klar, glatt und schlank aufstrebend lassen ein entsprechendes Gestaltungsmittel eher leicht erscheinen, während Dunkles, Trübes, Rundes und breit Lagerndes sowie Raues optisch vorrangig schwer wirkt. Der Begriff des optischen Gewichts bezieht sich auf den Einzelgegenstand, optisches Gleichgewicht ergibt sich aus der Ausgewogenheit der optischen Gewichte mehrerer Gegenstände.

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Ordnungsart

Die Ordnungsarten beschreiben das gestalterische Ordnen im Hinblick auf die Positionierung der Einzelteile innerhalb einer Gesamtgestaltung. Diese Teile, d. h. Einzelelemente, Motive oder Gruppen, werden im Verhältnis zueinander und in Bezug auf mögliche Raumachsen bzw. -ebenen oder Bezugspunkte wie Mittel und Waagepunkt betrachtet. Zwei Ordnungsarten werden unterschieden:

  • Ordnungsart Symmetrie oder strenge Ordnung mit Gleichheitsproportionen von wenigstens zwei Einzelmotiven und einer Betonung der Mitte. Die Verteilung der Motive oder Teile erfolgt in Bezug auf Symmetrieachsen bzw. -ebenen oder/und einen Mittelpunkt. Zur Symmetrie existieren mehrere Ausprägungen bzw. Unterarten, z. B. Mono-, Radiär- und Disymmetrie.
  • Ordnungsart Asymmetrie oder freie Ordnung mit einer ungleichen Verteilung der Gruppen bzw. Motive und Gestaltungsmittel. Die Verteilung erfolgt hauptsächlich nach Goldenem Schnitt und unter Beachtung des Hebelgesetzes. Jedoch wird in modernen floristischen Gestaltungen auch eine frei proportionierte Asymmetrie erarbeitet.
Eingabelink: Ordnungsart

Osmose

Unter Osmose versteht man die Diffusion gasförmiger oder flüssiger Stoffe durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran. Solche Stoffe haben generell das Bestreben, sich in einem zur Verfügung stehenden Raum in gleichmäßiger Dichte zu verteilen. Dies nennt man Diffusion (diffundieren = durchdringen, zerstreuen). Auch feste Stoffe, z. B. Nährsalze oder Zucker, unterliegen der Diffusion, wenn sie gelöst werden. Bei Pflanzen dringen durch Diffusion Wasser und Nährstoffionen in und durch die Zellwand. Plasmalemma und Tonoplast, die Plasmahäute in den Zellen, sind jedoch semipermeabel. Sie können zwar vom Wasser, nicht aber ohne Weiteres von den Nährstoffionen durchtreten werden. So erfolgt ein Konzentrationsausgleich immer durch Wanderung der Wassermoleküle in Richtung des höheren Konzentrationspotenzials. Ist z. B. im Zellinneren einer Pflanze die Stoffkonzentration höher als außerhalb, erfolgt ein Ausgleich durch Wasseraufnahme der Zelle, bis der Zellinnendruck (Turgor) den Vorgang stoppt. Eine für Pflanzen gefährliche Umkehrung ergibt sich bei Überdüngung, da dann die Lösungskonzentration im Erdbereich größer ist als in den Wurzelzellen. Die Folgen: Wasser wird der Pflanze entzogen, Plasmolyse (Schrumpfung des Plasmas und Ablösung von der Zellwand) und schließlich der Zelltod.

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P

parallel

Siehe dazu Anordnungsart

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Pflanzensoziologie

Die Pflanzensoziologie als Teilgebiet der Botanik untersucht, welche Arten von Pflanzen in einem Lebensraum gemeinsam vorkommen, Pflanzengemeinschaften bilden und wie die jeweiligen Lebensformen miteinander verflochten sind. Alle Lebensbedingungen, Klima, Bodenverhältnisse, Wasserverfügbarkeit, Tiere mit ihrem Verhalten, die Auswirkungen der jeweiligen Pflanzen aufeinander usw. beeinflussen diese Pflanzengesellschaften. Das bedeutet, ökologische Aspekte im weitesten Sinn sind mit der Pflanzensoziologie verbunden. Es lassen sich Lebensräume mit einer für sie typischen Artengemeinschaft aller Lebewesen eingrenzen. Diese Lebensräume nennt man Biotope. Floristisch wichtig ist die Pflanzensoziologie in der vegetativen Gestaltungsart und in Pflanzungen darüber hinaus bezüglich der Beurteilung von Pflegeansprüchen.

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Pflanztisch

Ein Arbeitstisch, der speziell für das Anfertigen von Pflanzungen oder zum Umtopfen eingerichtet ist, wird als Pflanztisch bezeichnet. Insbesondere bietet er Platz für eine ausreichende Menge an Substrat, hat hinten und seitlich hohe Kanten bzw. Ränder, damit das Substrat nicht herabrieselt, und weist eine Oberfläche auf, die sowohl Feuchtigkeit als auch Schmutz und das Kratzen von Schalen- und Topfböden gut verträgt. Verzinkte Bleche sind hier häufig zu finden. Unter dem Pflanztisch sollte Platz sein für Pflanzgefäße, Gießkannen, Düngemittel, Gestaltungsmittel für die Bodenmodulation, weitere Substratreserven und eventuell eine Abfallwanne.

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pH-Wert

Der pH-Wert gibt die Wasserstoffionenkonzentration in einer wässrigen Lösung an. Er ist also das Maß für den sauren oder den basischen Charakter der jeweiligen Lösung und liegt zwischen nahezu 0 und 14. Zitronensäure hat einen pH-Wert von 2,4, Seife einen von 9,5. Neutral ist eine Lösung beim pH-Wert 7. Je höher der Wert also ist desto basischer, je tiefer er liegt desto saurer ist die Lösung. Vasenwasser sollte leicht sauer sein, d. h. bei 4 bis 5 liegen, da dann die Bakterienvermehrung gedämpft wird und die Lösung der Nährsalze in Nährstoffionen begünstigt wird.

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Pinholder

In der Floristik bezeichnet der Begriff Pinholder (engl.: pin = Nadel, Nagel oder Stift; holder = Halter) aufklebbare Kunststoffhalter mit vier Stiften oder mit einer aus zwei rechtwinklig sich kreuzenden Flächen bestehenden, kurzen Pfeilspitze. Pinholder dienen zum Fixieren von Steckschaumblöcken sowohl in flachen Gefäßen als auch auf Flächen, z. B. Sargdeckeln. Dazu werden diese Halter auf die jeweilige Grundfläche aufgeklebt, die dazu glatt, trocken und fettfrei sein muss. Danach kann der Steckschaum auf die Stifte bzw. die Kreuzpfeilspitze gespießt werden. Pinholder weisen teils bereits eine Klebefläche unter dem Fuß auf, ansonsten werden sie mit Knetkleber fixiert.

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Plasmolyse

Unter Plasmolyse versteht man die Schrumpfung des Zellplasmas aufgrund zu hoher Konzentration z. B. von Nährstoffionen in der die Zelle umgebenden Lösung. Dabei verliert die Vakuole der Zelle durch Osmose Wasser, wobei sich die innere Plasmamembran (Tonoplast) und die äußere Plasmamembran (Plasmalemma) zusammenziehen, so dass sich das Plasma von der Zellwand ablöst. Die Umkehrung dieses Vorgangs nennt man Deplasmolyse.

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Positionierungsart

Oft verwendet man Begriffe wie „anordnen“ und „ordnen“ usw. als reine Tätigkeitsaussagen, ohne dass zugleich eine konkret gestalterische Bedeutung gemeint ist. Es geht also lediglich um das Einfügen einer Blume in ein Werkstück. Schwierig wird es, wenn man sich fragt, was hierbei „angeordnet“ bedeutet, bzw. ob damit auch schon eine bestimmte Anordnungsart oder eine Ordnungsart im gestaltungstheoretischen Sinn gemeint ist. Um diese Begriffsungenauigkeit zu vermeiden, kann man auf das Fremdwort „positionieren“ zurückgreifen und verwendet nun den Begriff der Positionierungsarten als Beschreibung der gestalterischen Prinzipien Reihung, Gruppierung und Streuung. Diese Definition unterscheidet sich sachlich-inhaltlich deutlich von den Begriffen Ordnungsart und Anordnungsart. Ein Beispielsatz dazu lautet: Die Blumen werden ins Gefäß eingefügt und dabei in radialer Anordnung symmetrisch geordnet und in Gruppen positioniert.

Eingabelink: Positionierungsart

Pufferung

Als Pufferung bezeichnet man in der Pflanzenpflege die Eigenschaft eines Substrats, die Konzentration von Nährstoffsalzen und ihre chemisch-physikalischen Folgen für das Bodenwasser teils abzufangen bzw. auszugleichen. Dabei lagern sich, vereinfacht ausgedrückt, Nährstoffionen an die Substratpartikel an und werden erst nach und nach, so wie die Pflanze dem Bodenwasser Nährstoffe entnimmt, wieder an das Wasser abgegeben. Damit werden eine Überdüngung und die daraus folgende Umkehr der Osmose in den feinen Wurzelhaaren bis zu einem gewissen Grad abgefangen bzw. gepuffert.

Eingabelink: Pufferung

R

radial

Siehe dazu Anordnungsart

Eingabelink: radial

S

Scherben

Der Scherben (nicht: die Scherben, denn damit sind die durch Zerstörung des Scherbens entstehenden Bruchstücke gemeint) ist der nach dem Brand ganz oder teils gesinterte Körper eines keramischen Gegenstands. Eine Verformung ist dann nicht mehr möglich und in Wasser löst sich der verwendete Ton nicht mehr auf. Wasserdurchlässigkeit und Porosität ist beim Scherben von Weichkeramik noch möglich, bei Hartkeramik ist der Scherben dicht. Vom Scherben ist die darauf aufgebrachte Glasur zu unterscheiden. Je nach Keramikart und verwendetem Ton ist der Scherben verschieden gefärbt: grau oder braun bei Steinzeug, weiß bei Porzellan und Steingut, creme bis gelblich und bräunlich bei Fayence oder Majolika, braun bis rötlich bei Terrakotta.

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Sinterung

Unter Sinterung, manchmal Versinterung genannt, versteht man in der Keramikherstellung den beim Brennen stattfindenden Übergang vom weichen Zustand einer keramischen Masse in die unumkehrbare, harte und feste Form. Die winzigen Partikel des keramischen Körpers bzw. der Keramikrohstoffe werden dabei zum festen Scherben verbacken. Es sind komplexe Vorgänge, die hier nur vereinfacht erklärt werden können. Sinterung ist insbesondere ein Prozess, bei dem der Übergang vom weichen in den festen Zustand ohne eine dazwischenliegende Schmelzphase mit flüssiger Konsistenz der Masse stattfindet. Sinterungsprozesse verlaufen unterschiedlich, abhängig vom keramischen Rohstoffgemisch, der Brenntemperatur und -dauer, und sie führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Je nach dem Grad der Versinterung entstehen dabei verschiedene Keramikarten. Man unterscheidet vor allem die feste, aber noch poröse Keramik, die man als teilgesinterte Weichkeramik bezeichnet, und die vollständig gesinterte, absolut dichte Hartkeramik. Vollversinterung erfolgt je nach Rohmasse erst bei Temperaturen zwischen etwa 1200 °C und 1450 °C.

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Stachel

Stacheln sind so genannte Emergenzen, also Ausbildungen der Epidermis und zuweilen der oberen Zellschichten von Sprossen, Blättern oder Früchten. Weil sie weniger fest mit den inneren Bereichen der Pflanze verwachsen sind als Dornen, lassen sie sich meist vergleichsweise leicht durch Abstreifen entfernen.. Beispiele: Rosen, Brombeeren, manche Palmenblätter, Kastanienfruchthülle.

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Streuung

In einer Streuung werden die Gestaltungsmittel in gleichmäßiger oder leicht unregelmäßiger Verteilung verstreut bzw. positioniert, so dass die Verteilung zufällig und ungewollt erscheint. Es können sich leichte Verdichtungen ergeben, jedoch dürfen dabei keine deutlich erkennbaren, regelrechten Gruppen entstehen. Das gestreute Platzieren von Werkstoffen auch als streuende Positionierungsart verstanden werden.

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Substrat

Der Begriff Substrat bedeutet Unterlage. Mit Pflanzsubstrat bezeichnet man den Stoff, in den bei Pflanzungen die ausgewählten Pflanzen eingesetzt werden. Das Substrat muss weitgehend auf die Pflegebedürfnisse der Pflanzen ausgerichtet sein. Daher sind verschiedene Erdmischungen als Substrate erhältlich, z. B. die für viele Bereiche einsetzbare Einheitserde, verschiedene Anzuchterden, Orchideenerde, Sukkulentenerde, die auch als Kakteenerde gehandelt wird, Torfkultursubstrate (TKS) für verschiedene Einsatzbestimmungen usw. Auch Blähton für die Hydrokultur sowie Seramis® und Lechuza-Pon sind als Substrate zu bezeichnen.
Die Aufgabe aller Substrate ist es, den Pflanzen Halt zu geben. Je nach Substrat-Typ und Pflanzeneinsatz kommen Aufgaben hinzu, wie Nährstoffbereitstellung mit entsprechender Pufferung der Nährsalzionen, Wasserhalt und Wasserleitung zwischen den Substratpartikeln, Porosität mit entsprechender Fähigkeit zur Luftzufuhr an die Wurzeln. Diese Aufgaben, die ein Substrat zu erfüllen hat, zeigt, dass nur ein entsprechend sorgfältig ausgewähltes Qualitätsprodukt die Anforderungen so erfüllen kann, dass es dem Pflegeanspruch der Pflanzen gerecht wird.

Eingabelink: Substrat

Sukkulente

Manche Pflanzen haben im Laufe der Evolution verschiedene Anpassungen entwickelt, um in Trockengebieten überleben zu können. Eine bedeutende Anpassung ist die Sukkulenz, d. h. die Bildung von verdicktem Gewebe, in dem Wasser für Trockenzeiten gespeichert werden kann. Man bezeichnet diese Pflanzen als Sukkulenten und unterscheidet drei Arten der Sukkulenz. Kakteen und viele Euphorbien zeigen Stammsukkulenz. Agaven haben Blattsukkulenz. Crassula ovata zeigt beide Sukkulenztypen. Wurzelsukkulenz ist eher selten, z. B. bei manchen Haworthia-Arten, zu finden und nicht mit der Nährstoffspeicherung von Rüben und Wurzelknollen zu verwechseln.
Sukkulenten benötigen dementsprechend im Vergleich zu anderen Pflanzen wenig Wasser bzw. seltenere Wassergaben und verlangen oft ein spezielles Substrat.

Eingabelink: Sukkulente

Symmetrie

Siehe dazu Ordnungsart.

Eingabelink: Symmetrie

T

Turgor

Als Turgor wird der Innendruck einer Pflanzenzelle bezeichnet. Er wird wesentlich durch die Fähigkeit der Zelle zur Wasseraufnahme bestimmt, die von den osmotischen Verhältnissen abhängt. Begrenzt wird die Wasseraufnahmekapazität der Zelle schließlich durch die feste, wesentlich aus Zellulose gebildete Zellwand. Ist der Turgor in den Zellen einer Pflanze zu gering, sieht diese welk aus und das krautige Gewebe wirkt weich. In einer optimal versorgten, frischen Schnittware sind alle Zellen vollständig turgeszent.

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Typische Fehler bei der Auswahl von Pflanzgefäßen

  • Das Pflanzgefäß wird zu klein gewählt bzw. es werden später zu viele Pflanzen eingesetzt, teils auch im Hinblick auf deren Weiterentwicklung.
  • Die Gefäßeigenschaften, insbesondere die fehlende Witterungs- und Feuchtebeständigkeit sowie die fehlende Frostfestigkeit werden nicht bedacht.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Auswahl von Pflanzgefäßen

Typische Fehler bei der Bandverarbeitung

  • Das Band bzw. die Schleife wird nicht ausreichend gegen Nässe geschützt, d. h. eine Stelle hat Verbindung zu nassem Steckschaum oder zu offenem Wasser in einem Gefäß. Dann saugt das Gewebe das Wasser auf. Hierbei kann es vorkommen, dass an einem tief herunterreichenden Bandstück oder einer Schlaufe das Wasser auszutropft. Dies kann wiederum zu Folgeschäden an Möbeln usw. führen und mindert in jedem Fall den Wasservorrat, der den Blumen im Werkstück zur Verfügung steht.
  • Aufgrund einer nicht ausreichend festen Drahtung lösen sich Schlaufen aus einer Schleife.
  • Muster kommen wegen falscher Schleifenformung nicht voll zur Geltung.
  • Muster werden an den Bandenden beim Abschneiden nicht ausreichend berücksichtigt und ungünstig zerschnitten.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Bandverarbeitung

Typische Fehler bei der Bodengestaltung in einer Gefäßbepflanzung

  • Es werden Bodengestaltungsmittel eingesetzt, die gestalterisch stören, statt zu unterstützen, weil sie nicht zur Pflanzenauswahl passen.
  • Es erfolgt ein dichtes, fast abdichtendes Bedecken des Pflanzsubstrats mit Bodengestaltungsmitteln, so dass der Luftaustausch im Wurzelballen stark behindert und das Gießen erschwert wird.
  • Die Bodengestaltungsmittel sind unzureichend fixiert, so dass sie herausfallen können bzw. umkippen und die Pflanzen in der Gefäßbepflanzung beschädigen.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Bodengestaltung in einer Gefäßbepflanzung

Typische Fehler bei der Bodengestaltung und den Schlussarbeiten einer Gefäßbepflanzung

  • Das Angießen wird vergessen.
  • Beim Angießen werden Pflanzen mit Wasser benetzt, die dies auf Blättern und/oder Blüten nicht tolerieren und in Folge faulen oder Schimmelbefall zeigen.
  • Es wird zu viel gegossen, so dass bereits die Gefahr von Staunässe besteht und/oder beim Transport Verschmutzungen vorkommen.
  • Die Säuberung erfolgt nicht oder unvollständig.
  • Das Befreien von Pflanzen von Substratresten erfolgt mit ungeeigneten Mitteln, so dass die Pflanzen beschädigt werden.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Bodengestaltung und den Schlussarbeiten einer Gefäßbepflanzung

Typische Fehler bei der Gestaltung von Brautstraußgriffen

Der Kunststoffgriff der Brautstraußsteckbasis wird nur unvollständig verdeckt.
Die Fixierung durch Stecknadeln oder Klebemittel ist unzureichend, so dass sich die Griffgestaltungsmittel unversehens lösen.
Die technischen Hilfsmittel Stecknadeln und/oder Draht sind so verarbeitet, dass sie zu Beschädigungen oder gar zu Verletzungen führen.

Eingabelink: Typische Fehler bei der Gestaltung von Brautstraußgriffen

Typische Fehler bei der Pflanzenwahl und dem Pflanzvorgang

  • Pflanzen mit voneinander abweichenden Pflegeansprüchen werden miteinander kombiniert, so dass wenigstens eine der Arten leidet, sich schlecht entwickelt und schließlich verdirbt.
  • Ein ungeeignetes oder qualitativ minderwertiges Substrat wird eingesetzt, so dass sich die Pflanzen nur schlecht halten oder entwickeln.
  • Wurzeln bzw. Wurzelballen werden geschädigt, weil sie beim Pflanzen zu stark gedrückt werden oder von vorneherein von minderer Qualität und damit besonders empfindlich sind.
  • Die einzelnen Pflanzen bzw. deren Wurzelballen werden nicht ausreichend fest angedrückt, so dass die Pflanzen keinen ausreichenden Halt haben, wackeln können und ihre Wurzeln nur schlecht Kontakt zum frischen Substrat aufnehmen können. Dadurch sind auch die Wasser- und Nährstoffaufnahme und ihre Weiterentwicklung gehemmt.
  • Das Gefäß wird zu dicht bepflanzt, nahezu mit Pflanzen vollgestopft, was zwar scheinbar wirkungsvolle Fülle erzeugt, aber dauerhaft den einzelnen Pflanzen schadet, weil sie nicht genug Platz haben.
  • Es wird kein Gießrand entwickelt, so dass das Gießwasser über den Gefäßrand fließt, Substrat dabei über den Rand geschwemmt wird und Gefäß sowie Stellplatz verschmutzt.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Pflanzenwahl und dem Pflanzvorgang

Typische Fehler bei der Vorbereitung der Brautstraußsteckbasis

Der einzige wesentliche Fehler besteht im falschen bzw. nicht durchdringenden Wässern des Frischblumensteckschaums der Brautstraußsteckbasis.

Eingabelink: Typische Fehler bei der Vorbereitung der Brautstraußsteckbasis

Typische Fehler bei floristischer Klebetechnik

  • Verwendung des falschen Klebers, der entweder keinen sicheren Halt verleiht oder den geklebten Werkstoff bzw. das Material oder den tragenden Untergrund beschädigt.
  • Unsauberes Auftragen des Klebers, d. h. der Kleber ist zu dick, zieht Fäden bzw. ist so aufgetragen, dass er sichtbar bleibt.
  • Das vollständige Trocknen bzw. die restlose Verfestigung des Klebers wird nicht abgewartet, so dass kein optimaler Halt entsteht oder sogar neu geklebt werden muss.
Eingabelink: Typische Fehler bei floristischer Klebetechnik

Typische Fehler bei gehafteten Blattkränzen

  • Die Blätter überlappen einander nicht ausreichend, so dass Haften sichtbar sind, was besonders an der Außenseite eines Kranzes leicht passieren kann.
  • Verschobene bzw. schiefe Reihen oder andere Unregelmäßigkeiten in der Anordnung der Blätter liegen vor, was aufgrund der guten Erkennbarkeit klar abgegrenzter Blattformen unmittelbar störend ins Auge fällt.
  • Unausgereifte oder ungeeignet weiche Blätter werden verwendet, die in Folge nicht ausreichend lange halten bzw. sich beim Eintrocknen verformen, so dass schließlich sogar die technische Unterlage und die Haften sichtbar werden.
Eingabelink: Typische Fehler bei gehafteten Blattkränzen

Typische Fehler beim Andrahten von Blütenblättern

  • Auswahl ungeeigneter, weil unausgereifter oder natürlicherweise zu weicher Blütenblätter.
  • Eingerissene Durchstichlöcher durch falsches oder unvorsichtiges Hantieren.
  • Nur ein Draht wird verwendet, der aber alleine noch keinen Halt geben kann, so dass die Blütenblätter in der Drahtschlaufe lose wackeln.
  • Lose in der Drahtschlaufe hängende bzw. wackelnde Blütenblätter trotz Einsatz zweier Drähte, weil diese falsch oder unvorsichtig verarbeitet wurden.
Eingabelink: Typische Fehler beim Andrahten von Blütenblättern

Typische Fehler beim Andrahten von Blütenstielen und Werkstoffbüscheln

  • Der Draht wird zu dünn gewählt, so dass er dem Werkstoff keinen ausreichenden Halt gibt.
  • Der Draht ist für den Werkstoff zwar richtig, aber dennoch zu dünn gewählt, so dass er nicht in die vorgesehene Unterlage eingesteckt werden kann.
  • Der Draht wird zu dick gewählt, so dass er beim Drahtungsvorgang den Werkstoffstiel quetscht oder dieser sogar abbricht.
  • Der Draht wird zu dick gewählt, wodurch auch die Drahtungsstelle unnötig dick wird, sich schlechter kaschieren lässt und bei einer feinteiligen Positionierung der Werkstoffe stört.
  • Die Drahtung ist unsauber mit übereinander gewickelten Windungen ausgeführt, so dass kein optimaler Halt entsteht und die Drahtungsstelle ebenfalls zu dick wird.
  • Die Drahtspirale wird zu eng geformt, so dass der Stiel gequetscht wird bzw. abbricht.
  • Während des Andrahtens wird der Werkstoffstiel zu fest gehalten, so dass er gequetscht oder gebrochen wird.
  • Die Drahtspirale wird zu locker geformt, so dass der Stiel herausrutscht.
  • Die Drahtspirale wird mit zu weiten Abständen zwischen den Windungen geformt und es entsteht eine unnötig große, langgezogene Drahtungsstelle.
Eingabelink: Typische Fehler beim Andrahten von Blütenstielen und Werkstoffbüscheln

Typische Fehler beim Andrahten von Zapfen

  • Die Drahtschlaufe wird nicht eng genug zwischen die Schuppenreihen und um die Zapfenspindel gezogen, so dass der Zapfen in der Drahtung wackeln kann.
  • Die Drahtung wird nicht durch Verdrehen der Drahtenden geschlossen.
  • Der Zapfen wird beim Andrahten beschädigt und zeigt unschöne Bruchstellen in den Zapfenschuppen.
  • Die Drahtung wird nicht weit genug unten bzw. nicht nahe genug an der ehemaligen Ansatzstelle des Zapfens am Zweig angebracht, so dass er unbeabsichtigt im Werkstück schräg steht. Hier ist nicht das beabsichtigte mittige Andrahten gemeint.
Eingabelink: Typische Fehler beim Andrahten von Zapfen

Typische Fehler beim Anlegen einer Dränung

  • Verwendung von Dränmaterial, das die Wasserabflusslöcher verstopft, bzw. Verzicht auf deren Abdeckung durch eine gewölbte Tonscherbe.
  • Verzicht auf eine Trennung von Dränmaterial und Substrat durch Vlies oder Folie mit der Folge, dass Substrat zwischen das Dränmaterial geschwemmt und jeder Dränungseffekt zunichte gemacht wird.
Eingabelink: Typische Fehler beim Anlegen einer Dränung

Typische Fehler beim Anschneiden von Schnittblumen

  • Der Anschnitt ist zu lang und zu schräg, wobei das dünne Ende nahezu wirkungslos bleibt. Eventuell können solche Enden nochmals quer abgeschnitten werden.
  • Der Schnitt wird nicht vollständig durch den gesamten Spross geführt, was sogar zu einseitigem Welken einer Schnittblume führen kann.
  • Ein neuer Anschnitt auch nach relativ kurzer Antrocknungszeit der Schnittstelle erfolgt nicht, weil die Folgen (vor allem der Eintritt von Luft in die Leitungsbahnen) unterschätzt werden.
  • Anklopfen statt Anschneiden oder Aufspalten von verholzten Stielen. Auch dabei soll der Spross gespalten werden, jedoch erfolgt meist eher ein Zerklopfen des Stiels. Die Folge ist eine Zerstörung des Gewebes, wodurch Zellreste die Leitungsbahnöffnungen verstopfen und schließlich Fäulnis entsteht.
  • Der Anschnitt erfolgt mit nicht ausreichend scharfem Werkzeug, was zu Gewebezerstörung und bei Scherenverwendung sogar zum Quetschen der Stiele führt.
  • Im Übrigen steigt mit dem Einsatz von unscharfem und ungepflegtem Werkzeug die Verletzungsgefahr und die Gefahr von Sehnenscheidenentzündungen aufgrund erhöhter Kraftanstrengung.
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Typische Fehler beim Düngen von Topfpflanzen

  • Es wird zu oft oder in falscher Konzentration gedüngt, so dass es zu einer Versalzung des Substrats, zu Salzschäden und verbrennungsähnlichen Schäden kommt.
  • Es wird zu selten oder gar nicht gedüngt, so dass die Pflanze schließlich kümmerlich wächst, nur schwaches Gewebe entwickelt, keine Blüten ansetzt etc.
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Typische Fehler beim Einfügen von Frischblumensteckschaum in Gefäße

  • Das Zerteilen von Steckschaumziegeln erfolgt mit zu viel Verschnitt.
  • Das Einsetzen der Steckschaumbasis erfolgt mit zu hohem Druck, wodurch die Schaumstruktur teilweise zerstört wird.
  • Es entsteht ein Einschluss von Luft unterhalb einer Steckschaumbasis, so dass hier endende Stiele kein Wasser aufnehmen können.
  • Die Steckbasis wird so dicht ins Gefäß eingefügt, dass keine sinnvolle Möglichkeit des Wassernachfüllens mehr bleibt.
  • Die Steckbasis wird im oberen Bereich nicht entsprechend der beabsichtigten Gestaltung in Form geschnitten.
  • Die mittels Pinholder fixierte Steckschaumbasis liegt nicht fest auf einem flachen Gefäßboden auf und bleibt daher wackelig.
  • In tiefen Gefäßen erfolgt eine unnötige Verwendung von Pinholdern.
  • Knetkleber wird zur Fixierung von Pinholdern auf ungeeigneten Untergründen eingesetzt, was zu Beschädigung und/oder Verschmutzung führt.

Eingabelink: Typische Fehler beim Einfügen von Frischblumensteckschaum in Gefäße

Typische Fehler beim Fassen von Sträußen mit Stielspreizung

Würde man durch ein spiraliges Stielbündel an der Bindestelle einen Querschnitt legen, entstünde von oben betrachtet hier das links gezeigte Bild: Alle Stiele legen sich in idealer Weise mit minimalen Zwischenräumen aneinander, geben sich gegenseitig Halt und spreizen sich gleichmäßig und locker in ihrem weiteren Verlauf auseinander. So entsteht eine feste Bindestelle.

Das rechte Bild zeigt dagegen einen Stielverlauf mit einem falsch angelegten, also in die Gegenrichtung kreuzenden Stiel. Dabei entsteht (schwarz ausgefüllt) ein leerer Zwischenraum, wodurch später Stiele verrutschen können. Dadurch lockert sich die Bindestelle und es kann keine Festigkeit entstehen. Darüber hinaus ergibt sich eine Kreuzung von Stielen (siehe Pfeil), an der die beteiligten Stiele gequetscht werden oder gar knicken. Diesen oft zu beobachtenden Fehler gilt es also zu vermeiden.

Typische Fehler beim Fassen von Sträußen
Eingabelink: Typische Fehler beim Fassen von Sträußen mit Stielspreizung

Typische Fehler beim Fixieren von Kerzen

  • Drähte werden zu tief von unten in die Kerze eingesteckt. Beim Abbrennen ragen sie früh heraus und führen um Abschmelzen der Restkerze inkl. erhöhter Brandgefahr.
  • Drähte werden in Relation zur Kerze zu dick gewählt, die Kerze platzt.
  • Drähte werden zu nah am Kerzenrand eingesteckt und ein Teil des Kerzenkörpers platzt ab.
  • Es werden zu wenige Drähte eingesteckt, womit ein sicheres Fixieren nicht gelingt.
  • Es werden zu dünne Drähte verwendet, ein sicheres Fixieren gelingt ebenfalls nicht.
  • Die Drähte werden zu kurz geschnitten, so dass ein sicheres Fixieren damit nicht möglich ist.
  • Es wird kein Kerzenhalter eingesetzt, obwohl dies nicht nur die sicherste, sondern auch die einfachste und sogar gestalterisch eine überzeugende Technik wäre.
Eingabelink: Typische Fehler beim Fixieren von Kerzen

Typische Fehler beim Kranzwickeln

  • Der Wickeldraht wird nicht fest genug gezogen, so dass die Zweigstücke lose sind, verrutschen oder schlimmstenfalls sogar herausfallen können.
  • Die Werkstoffreihen setzen im Innenbereich des Kranzes nicht ganz unten an der Auflagefläche an bzw. sind im Außenbereich nicht bis ganz unten angelegt. Daher ist seitlich unten die Unterlage sichtbar und der Kranz hat scheinbar keinen oder keinen ausreichenden Kontakt zur Auflagefläche.
  • Draht bleibt sichtbar, weil die Reihen sich nicht ausreichend überlappen.
  • Die Kranzform ist insgesamt oder an manchen Stellen nicht gleichmäßig, d. h. der Kranz ist partiell zu dick, zu dünn oder er weist Dellen bzw. Beulen auf.
  • Der Wickelvorgang wird mit vertauschten Händen ausgeführt oder es wird von außen nach innen gewickelt. Das scheint unerheblich, führt jedoch zu ergonomisch ungünstigen Bewegungsabläufen und/oder verringert die Kraft, mit der man den Draht beim Wickeln spannen kann.
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Typische Fehler beim Lichtbedarf von Pflanzen

  • Pflanzen werden an einem für sie nicht ausreichend hellen Standort aufgestellt, weil das menschliche Auge hier noch eine relativ große Helligkeit wahrnimmt, was irrtümlich auf die Bedürfnisse der Pflanze als gleichwertig übertragen wird.
  • Pflanzen werden einer zu starken, unmittelbaren Sonnenbestrahlung ausgesetzt.
Eingabelink: Typische Fehler beim Lichtbedarf von Pflanzen

Typische Fehler beim Putzen von Schnittblumen

  • Es werden zu viele Blätter entfernt, so dass der Spross kahl aussieht.
  • Es werden zu wenige Blätter entfernt, so dass bei der späteren Verwendung nachgearbeitet werden muss.
  • Dornen und Stacheln werden unvollständig entfernt.
  • Nebentriebe oder Reste davon bleiben am Hauptspross und stören bei der Verarbeitung.
  • Nebentriebe werden im Müll entsorgt, statt sie zu sammeln und zu versorgen.
  • Rosenentdorner werden falsch verwendet, so dass es zu Verletzungen der Rinde oder zum Bruch von Stielen kommt.
Eingabelink: Typische Fehler beim Putzen von Schnittblumen

Typische Fehler beim Stecken in Frischblumensteckschaum

  • Es erfolgt ein zu stumpfer Anschnitt, so dass beim Einstecken der Schaum zerdrückt wird und kein Steckloch entsteht, das ausreichenden Halt gibt.
  • Die Einstecktiefe ist zu gering, so dass kein ausreichender fester Halt gegeben ist.
  • Werkstoffe werden zu tief eingesteckt, so dass ihre Stiele andere, bereits vorhandene Stiele stören bzw. beschädigen.
  • Werkstoffe werden durch die Basis hindurchgesteckt, so dass die Stiele auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Steckschaum herausragen und eventuell daher keine Wasserversorgung erhalten.
  • Es werden für das Volumen der Steckbasis zu viele Stiele eingesteckt, so dass diese zerbricht oder nur noch wenig Halt geben kann.
  • Die Werkstoffe werden kreuz und quer eingesteckt, statt sie auf den zentralen Mittelpunkt der Steckbasis auszurichten, wodurch keine ausgewogene Form und/oder kein ansprechendes Aussehen der Stielanordnung entsteht.
Eingabelink: Typische Fehler beim Stecken in Frischblumensteckschaum

Typische Fehler beim Stecken von Brautsträußen

  • Einige Werkstoffe sind nicht sicher und fest genug eingesteckt und lösen sich aus dem Brautstrauß.
  • Die Basis wurde zu klein gewählt, wobei ebenfalls der erstgenannte Fehler entsteht.
  • Die Werkstoffstiele sind vor dem Einstecken nicht bzw. nicht schräg angeschnitten worden, so dass sie nicht sicher halten bzw. nur schlecht Wasser aus dem Schaum aufnehmen.
  • Die Steckbasis ist nicht vollständig verdeckt und zwischen den Blüten hier und da sichtbar.
Eingabelink: Typische Fehler beim Stecken von Brautsträußen

Typische Fehler beim Stecken von dekorativ-symmetrischem Kranzschmuck

  • Die Steckbasis wird nicht ausreichend fest angebracht, so dass der gesamte Kranzschmuck unzureichend hält und wackeln kann.
  • Die zur Fixierung der Steckbasis durch den Kranzköper hindurchgesteckten Drähte sind mit ihren Enden nicht sorgfältig in den Kranz zurückgesteckt worden, so dass Verletzungsgefahr besteht.
  • Die Werkstoffstiele werden nicht fest bzw. tief genug eingesteckt, so dass beim Transport Werkstoffe aus dem Kranzschmuck herausfallen können.
  • Die Form und/oder die Größe des Kranzschmucks wirkt in Relation zum Kranzkörper unharmonisch oder sogar eher störend.
Eingabelink: Typische Fehler beim Stecken von dekorativ-symmetrischem Kranzschmuck

Typische Fehler beim Stecken von Sträußen

  • Nichtbeachtung der richtigen Stielführung mit spiralartigem Aussehen der Bindestelle.
  • Beschädigungen der Werkstoffe des Basisstraußes beim Einstecken der Blütenstiele, insbesondere bei gestützten Stielen mit abstehendem Drahtende.
  • Zu lockere Drahtverarbeitung bei gestützten Werkstoffen, wodurch sich der Draht beim Einstecken des Stiels in der Bindestelle verhakt und im Strauß unbeabsichtigt zusammengebogen bzw. gedrückt wird, was ebenfalls zu Beschädigungen führt.
Eingabelink: Typische Fehler beim Stecken von Sträußen

Typische Fehler beim Straußanschneiden und den zugehörigen Schlussarbeiten

  • Beim Anschnitt wurden manche Stiele übersehen.
  • Die Länge aller oder einiger Stiele verhindert ein standfestes Einstellen in das gewünschte Gefäß.
  • Drähte sind nicht herausgeschnitten.
  • Blättern, Stacheln, Dornen oder Reste von Nebentrieben sind unterhalb der Bindestelle noch vorhanden.
  • Falsches bzw. unscharfes Werkzeug wurde verwendet, wodurch die Stiele im Schnittbereich gequetscht werden und eine verminderte Wasseraufnahme entsteht.
  • In Relation zur Straußkuppel wirkt der Stielbereich unproportioniert.
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Typische Fehler beim Stützen und Andrahten von Laubblättern

  • Mit dem Draht wird die Blattspreite an den Durchstichstellen eingerissen.
  • Das Laubblatt und insbesondere seine Mittelrippe wird beim Stützen bzw. Andrahten gequetscht oder gebrochen
  • Die relativ weichen Stiele z. B. von Efeu werden, vor allem beim Drahten von Blattschichtungen, verdreht oder sogar abgerissen.
  • Ein beim Stützen einer Blattspreite zu weit in Richtung Blattspitze angesetzter Draht verhindert das spätere ausreichende Kaschieren der Drahtungsstelle.
Eingabelink: Typische Fehler beim Stützen und Andrahten von Laubblättern

Typische Fehler beim Stützen und Schienen von Werkstoffstielen

  • Der Stützdraht ist zu dick und zu stark. Der Stiel windet sich daher quasi um den Draht statt umgekehrt und der Draht ist störend sichtbar. Eventuell wird der Stiel sogar geknickt.
  • Der Stützdraht ist zu dünn und eine ausreichende Stützung erfolgt daher nicht.
  • Der Stützdraht wird in zu engen und damit zu vielen Windungen um den Stiel geführt. Dabei bleibt der Draht stärker sichtbar und/oder es entsteht ein knotig erscheinender Stiel. Außerdem hat ein zu stark spiralig gebogener Draht eine geringere Stützwirkung als ein möglichst gerader Draht.
  • Der Stützdraht wird am unteren Ende nicht mit einer relativ engen Spiralwindung am Stiel gesichert und löst sich daher.
  • Der Stützdraht wird nicht vorsichtig um vorhandene Blattansätze geführt, so dass die Blätter abknicken.
  • Stützdraht liegt nicht überall eng am Stiel an und bleibt daher störend sichtbar.
  • Der Stützdraht wird nicht eng am Stiel entlang, sondern schräg in den Blütenkopf eingesteckt und bleibt daher störend sichtbar.
  • Die eventuelle Tapebewicklung ist unsauber bzw. faltig und/oder zu locker.
Eingabelink: Typische Fehler beim Stützen und Schienen von Werkstoffstielen

Typische Fehler beim Umtopfen von Topfpflanzen

  • Es wird zu selten bzw. zu spät umgetopft.
  • Der Wurzelballen wird vor dem Austopfen und Umpflanzen nicht gewässert.
  • Der neue Topf wird zu groß gewählt.
  • Der Wurzelballen wird zu stark gelockert und dabei erheblich beschädigt.
  • Die neue Erde wird entweder nicht ausreichend angedrückt oder andererseits zu stark eingepresst.
Eingabelink: Typische Fehler beim Umtopfen von Topfpflanzen

Typische Fehler beim Verdecken einer Steckschaumbasis

  • Steckschaum wird bei dekorativen Gestecken, bei denen die Blüten relativ locker stehen, nicht vor dem Einstecken der Blüten kaschiert, so dass man später zwischen den Blüten hindurch auf die Basis schauen kann. Nachträgliches Verdecken ist zeitaufwändig und birgt die Gefahr, die Blüten zu beschädigen.
  • Gestreutes Kaschiermaterial wird vor dem Stecken aufgestreut und ist dann mit empfindlichen Stielen nicht mehr ohne Weiteres zu durchstecken.
  • Aus Zeitersparnisgründen wird, betriebswirtschaftlich an sich durchaus sinnvoll, Streumaterial zum Verdecken des Steckschaums eingesetzt, obwohl es gestalterisch vollkommen unpassend ist und so den Wert des Gestecks erheblich mindert.
Eingabelink: Typische Fehler beim Verdecken einer Steckschaumbasis

Typische Fehler beim Vorbereiten von Gefäßen und Werkzeugen

  • Reinigung und Desinfektion von Werkzeugen und Gefäßen werden nicht ernst genommen.
  • Die Auswirkungen auf die Haltbarkeit der Frischware werden unterschätzt.
  • Der Aufwand für diese Arbeiten wird überschätzt bzw. bezüglich des erreichbaren Nutzens als unverhältnismäßig bewertet.
Die negativen Folgen sind:
  • Die Konkurrenzfähigkeit im Hinblick auf das Frischemanagement leidet gegenüber den besser agierenden Mitbewerbern.
  • Die langfristigen Folgen sind Vertrauensverlust bei den Kunden und Umsatzeinbußen.
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Typische Fehler beim Vorbereiten von Vasenwasser

Bei der Wassertemperatur:

  • Oft werden Frischblumen mit möglichst kaltem Wasser versorgt, weil angenommen wird, dass jede Kühlung die Haltbarkeit der Schnittware verlängert.
  • Das ist jedoch nicht richtig, denn zu kaltes Wasser bedeutet, wie zuvor erläutert, Stress für Zellen und Gewebe sowie eine ungünstige bis schädigende Verzögerung der Lebensabläufe.
  • Wichtig ist stattdessen das gesamte Temperaturmanagement, also sowohl die Wassertemperatur als auch die Lufttemperatur im Raum aufeinander abzustimmen. Hier müssen relativ ausgewogene Verhältnisse vorliegen.

Beim Blumenfrischhaltemittel:

  • Der genauen Dosierung und dem richtigen Einsatz von Blumenfrischhaltemitteln wird zu wenig Beachtung geschenkt.
  • Dies erfolgt aus Unkenntnis oder weil die Folgen falsch eingeschätzt werden, weil der Aufwand als zu lästig erscheint oder weil die Kosten im Vergleich zum erreichbaren Qualitätsgewinn bei den Schnittblumen als zu hoch veranschlagt werden. Hier hilft nur das notwendige Wissen um die tatsächlichen Fakten (z. B. dass der Aufwand betriebswirtschaftlich bei unter 1 Eurocent pro Schnittblumenstiel liegt) und eine disziplinierte, fachlich richtige Verhaltensweise. Nur so ist konkurrenzfähige Fachgeschäftsqualität erreichbar.
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Typische Fehler beim Wässern von Frischblumensteckschaum

  • Untertauchen oder Übergießen von noch nicht vollständig von alleine eingesunkenem und somit komplett durchdringend gewässertem Frischblumensteckschaum
  • Wässern von zuviel Steckschaum auf Vorrat mit der Folge einer Bakterienbildung auf der Schaumoberfläche und im Wasser
  • Verwendung unsauberer Gefäße zum Wässern mit der Folge einer Bakterienbildung
  • Zu lange Verwendung des Wassers im Wässerungsgefäß mit der Folge einer Bakterienbildung
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Typische Fehler beim Wässern von Topfpflanzen

Mögliche Fehler ergeben sich aus der Nichtbeachtung der Gießregeln:

  • Der häufigste und daher als typisch zu bezeichnende Fehler liegt in der Regel darin, dass zu viel bzw. zu oft gegossen wird und ein relatives Trocknen des Wurzelballens inklusive Belüftung unterbleibt.
  • Oft sehen entsprechend leidende Pflanzen oberirdisch trocken aus, so dass viele Kunden dann sogar noch mehr gießen. In Wahrheit aber sind die feinen Wurzelhaare im Wurzelballen schon verfault und die Pflanze kann gar kein Wasser mehr aufnehmen. Gegenmaßnamen, also Austopfen und Trocknenlassen an der Luft oder Einwickeln des Wurzelballens in saugendes Zeitungspapier, helfen nur, wenn der Fehler rechtzeitig erkannt wird.
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Typische Fehler beim Wattieren und Tapen von Werkstoffen

  • Zu dicke Wattierstelle mit zu viel Watte.
  • Ungleichmäßige, nicht exakte oder sogar faltige und somit undichte Tapewicklung.
  • Ausführung einer Wattierung, wo diese keine erkennbaren Nutzen hervorruft.
  • Tapewicklung unter Zeitverlust unnötig weit am Draht herunter geführt.
  • Ende der Tapewicklung nicht sorgsam verklebt, so dass diese sich löst.
Eingabelink: Typische Fehler beim Wattieren und Tapen von Werkstoffen

Typische Fehler beim Zusammenbinden von Sträußen

  • Die Bindestelle wird zu locker gearbeitet, so dass die Werkstoffe verrutschen und in der Bindestelle insgesamt wackeln.
  • Die Bindestelle wird zu fest gebunden, so dass Stiele gequetscht werden oder abbrechen.
  • Das Zwischenbinden erfolgt handwerklich unsauber, was meist zu lockeren Werkstoffstielen führt und eine unschön aussehende Bindestelle ergibt.
  • Störende Blätter, Nebentriebe etc. verbleiben in und/oder unterhalb der Bindestelle.
  • Das Verknoten des Bindehilfsmittels erfolgt nicht richtig oder ist zu locker, so dass sich der Knoten löst.
Eingabelink: Typische Fehler beim Zusammenbinden von Sträußen

V

Vakuole

Pflanzliche Zellen sind, wenn sie größer werden, nicht mehr vollständig von Zellplasma gefüllt, da dieses nicht in solcher Menge entstehen kann. Stattdessen entwickeln sich Vakuolen, die man bei ihrer Entdeckung zunächst für leer hielt (Vakuum). Sie enthalten jedoch den Zellsaft, der hauptsächlich aus Wasser und verschiedenen darin gelösten Stoffen besteht: Ätherische Öle, Glykoside, Alkaloide, Farbstoffe gehören dazu. Das Anthocyan, das je nach Säuregrad des Zellsafts Töne von Rot bis Blau zeigt, und die gelben Flavonole können Blüten- und Blattfärbungen bestimmen (z. B. Blutblättrigkeit). Weitere Aufgaben der Vakuole sind Stoffspeicherung und die Erzeugung des Turgordrucks sowie osmotischer Vorgänge, denn der Tonoplast, der die Vakuole vom Zellplasma abgrenzt, ist wie das Plasmalemma, die Außenhaut des Plasmas, semipermeabel.

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vegetativ

Mit dieser Gestaltungsart erzielt man eine naturhafte Wirkung. Die wesentlichen Kriterien lauten: • Die Asymmetrie wirkt besonders natürlich.

  • Die natürlichen Bewegungsformen müssen als Wuchsformen beachtet werden.
  • Eine Verfremdung der Werkstoffe verbietet sich.
  • Es sollten nur Pflanzen miteinander kombiniert werden, die auch in der Natur zusammen vorkommen könnten (Pflanzensoziologie). Hierbei geht es um Vorstellbarkeit und nicht um genaue Nachahmung natürlicher Pflanzengesellschaften.
  • Die natürliche Vegetations-, Blüte- oder Fruchtzeit muss berücksichtigt werden. Dabei ist z. B. die Verwendung unterschiedlicher Blüh- oder Fruchtstadien vorteilhaft.
  • Der Geltungsanspruch einer Pflanze muss beachtet werden.
  • Jeder Werkstoff hat seinen eigenen Wuchspunkt. Dies bedingt meist die parallele oder frei-ungeregelte Anordnungsart. Neben vielen Wuchspunkten kann ein gemeinsamer Wuchspunkt der Werkstoffe allenfalls als imaginärer, unter dem Gefäßboden liegender Wuchspunkt vorhanden sein.
  • Die Basisgestaltung bzw. Bodengestaltung muss passend zum natürlichen Umfeld der verwendeten Pflanzen erfolgen.
  • Gefäße sollen möglichst natürlich-erdig erscheinen. Haben sie jedoch ein technisch-konstruiert wirkendes Aussehen, müssen sie ihre Funktion als Umgrenzung des naturnah gestalteten Bereichs des Werkstücks gut erkennen lassen. Die Gefäße haben so die Aufgabe eines Bildrahmens, der den Ausschnitt bei einer Naturbetrachtung festlegt.
Eingabelink: vegetativ

W

Wasserhärte

Als Wasserhärte wird, vereinfacht ausgedrückt, die Konzentration bestimmter Ionen vor allem von Calcium und Magnesium bezeichnet. Daraus können unlösliche Stoffe wie Kalk entstehen, z. B. wenn Wasser gekocht wird, als Rückstand bei Verdampfung oder wenn dem Wasser Kohlendioxid entzogen wird. Eine hohe Wasserhärte behindert die Löslichkeit von Nährsalzen bzw. auf die Aufnahmekapazität des Wassers an entsprechenden Nährstoffionen. Weiches Wasser ist daher für Schnittblumen vorzuziehen. Die Wasserhärte wurde früher z. B. in Grad deutscher Härte (° dH) oder französischer Härte (° fH) gemessen. Inzwischen wird die Einheit Millimol pro Liter (mmol/l) verwendet, wobei Mol die Stoffmenge angibt. 1° dH entsprechen 0,1783 mmol/l an Härtebildnern im Wasser.

Eingabelink: Wasserhärte

Wuchspunkt

Der Wuchs- oder Wachstumspunkt ist der gedanklich vorgestellte Ausgangspunkt einer pflanzlichen Wuchsbewegung. Hier setzt die Linie an, die z. B. ein Werkstoffstiel beschreibt und die gestaltungstheoretisch als Bewegungsform aufgefasst wird. Werkstoffe erscheinen also, als seien sie aus diesem Punkt entsprungen.
In der Botanik wird jedoch mit Wachstumspunkt die Stelle der Zellteilung und des weiteren Wachstums bezeichnet, die sich meist an der Spitze und nicht am Ursprung eines Sprosses befindet (Fachbegriff: Apex). Daher kann man, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, gestaltungstheoretisch auch vom Ursprungspunkt sprechen. Auch vom Bewegungsmittelpunkt ist zuweilen die Rede und der Begriff des Entwicklungspunkts wird verwendet. Darunter kann aber auch der Zielpunkt verstanden werden, auf den eine Bewegung hinführt. Um Missverständnisse zu vermeiden, müssen die Begriffe scharf getrennt und eindeutig verwendet werden.

Eingabelink: Wuchspunkt

Z

Zellulose

Zellulose, auch Cellulose geschrieben, ist der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden. Zellulosemoleküle lagern sich zu größeren, komplexeren Strukturen zusammen, die als reißfeste Fasern in Pflanzen häufig statische Funktionen haben. Materialkundlich ist Zellulose als so genannter Zellstoff in der Papierherstellung und als Viskose (chemisch veränderte Zellulose) in der Bandherstellung von Bedeutung. Für die Folienherstellung wird Zellulose ebenfalls als Viskose oder als Celluloseacetat verwendet. Eine wichtige Eigenschaft der Produkte, die aus Zellulose gefertigt werden, ist ihre Verrottbarkeit, die aber bei chemisch veränderter Zellulose nur unter industriellen, gesteuerten Bedingungen realisierbar ist.

Eingabelink: Zellulose


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