Fleurop Glossar


Sie können das Glossar über das Suchfeld und das Stichwortalphabet durchsuchen.

@ | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle

Seite: (Zurück)   1  2  3  4  5  6  7  8  9  (Weiter)
  Alle

S

Stachel

Stacheln sind so genannte Emergenzen, also Ausbildungen der Epidermis und zuweilen der oberen Zellschichten von Sprossen, Blättern oder Früchten. Weil sie weniger fest mit den inneren Bereichen der Pflanze verwachsen sind als Dornen, lassen sie sich meist vergleichsweise leicht durch Abstreifen entfernen.. Beispiele: Rosen, Brombeeren, manche Palmenblätter, Kastanienfruchthülle.

Eingabelink: Stachel

Streuung

In einer Streuung werden die Gestaltungsmittel in gleichmäßiger oder leicht unregelmäßiger Verteilung verstreut bzw. positioniert, so dass die Verteilung zufällig und ungewollt erscheint. Es können sich leichte Verdichtungen ergeben, jedoch dürfen dabei keine deutlich erkennbaren, regelrechten Gruppen entstehen. Das gestreute Platzieren von Werkstoffen auch als streuende Positionierungsart verstanden werden.

Eingabelink: Streuung

Substrat

Der Begriff Substrat bedeutet Unterlage. Mit Pflanzsubstrat bezeichnet man den Stoff, in den bei Pflanzungen die ausgewählten Pflanzen eingesetzt werden. Das Substrat muss weitgehend auf die Pflegebedürfnisse der Pflanzen ausgerichtet sein. Daher sind verschiedene Erdmischungen als Substrate erhältlich, z. B. die für viele Bereiche einsetzbare Einheitserde, verschiedene Anzuchterden, Orchideenerde, Sukkulentenerde, die auch als Kakteenerde gehandelt wird, Torfkultursubstrate (TKS) für verschiedene Einsatzbestimmungen usw. Auch Blähton für die Hydrokultur sowie Seramis® und Lechuza-Pon sind als Substrate zu bezeichnen.
Die Aufgabe aller Substrate ist es, den Pflanzen Halt zu geben. Je nach Substrat-Typ und Pflanzeneinsatz kommen Aufgaben hinzu, wie Nährstoffbereitstellung mit entsprechender Pufferung der Nährsalzionen, Wasserhalt und Wasserleitung zwischen den Substratpartikeln, Porosität mit entsprechender Fähigkeit zur Luftzufuhr an die Wurzeln. Diese Aufgaben, die ein Substrat zu erfüllen hat, zeigt, dass nur ein entsprechend sorgfältig ausgewähltes Qualitätsprodukt die Anforderungen so erfüllen kann, dass es dem Pflegeanspruch der Pflanzen gerecht wird.

Eingabelink: Substrat

Sukkulente

Manche Pflanzen haben im Laufe der Evolution verschiedene Anpassungen entwickelt, um in Trockengebieten überleben zu können. Eine bedeutende Anpassung ist die Sukkulenz, d. h. die Bildung von verdicktem Gewebe, in dem Wasser für Trockenzeiten gespeichert werden kann. Man bezeichnet diese Pflanzen als Sukkulenten und unterscheidet drei Arten der Sukkulenz. Kakteen und viele Euphorbien zeigen Stammsukkulenz. Agaven haben Blattsukkulenz. Crassula ovata zeigt beide Sukkulenztypen. Wurzelsukkulenz ist eher selten, z. B. bei manchen Haworthia-Arten, zu finden und nicht mit der Nährstoffspeicherung von Rüben und Wurzelknollen zu verwechseln.
Sukkulenten benötigen dementsprechend im Vergleich zu anderen Pflanzen wenig Wasser bzw. seltenere Wassergaben und verlangen oft ein spezielles Substrat.

Eingabelink: Sukkulente

Symmetrie

Siehe dazu Ordnungsart.

Eingabelink: Symmetrie

T

Turgor

Als Turgor wird der Innendruck einer Pflanzenzelle bezeichnet. Er wird wesentlich durch die Fähigkeit der Zelle zur Wasseraufnahme bestimmt, die von den osmotischen Verhältnissen abhängt. Begrenzt wird die Wasseraufnahmekapazität der Zelle schließlich durch die feste, wesentlich aus Zellulose gebildete Zellwand. Ist der Turgor in den Zellen einer Pflanze zu gering, sieht diese welk aus und das krautige Gewebe wirkt weich. In einer optimal versorgten, frischen Schnittware sind alle Zellen vollständig turgeszent.

Eingabelink: Turgor

Typische Fehler bei der Auswahl von Pflanzgefäßen

  • Das Pflanzgefäß wird zu klein gewählt bzw. es werden später zu viele Pflanzen eingesetzt, teils auch im Hinblick auf deren Weiterentwicklung.
  • Die Gefäßeigenschaften, insbesondere die fehlende Witterungs- und Feuchtebeständigkeit sowie die fehlende Frostfestigkeit werden nicht bedacht.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Auswahl von Pflanzgefäßen

Typische Fehler bei der Bandverarbeitung

  • Das Band bzw. die Schleife wird nicht ausreichend gegen Nässe geschützt, d. h. eine Stelle hat Verbindung zu nassem Steckschaum oder zu offenem Wasser in einem Gefäß. Dann saugt das Gewebe das Wasser auf. Hierbei kann es vorkommen, dass an einem tief herunterreichenden Bandstück oder einer Schlaufe das Wasser auszutropft. Dies kann wiederum zu Folgeschäden an Möbeln usw. führen und mindert in jedem Fall den Wasservorrat, der den Blumen im Werkstück zur Verfügung steht.
  • Aufgrund einer nicht ausreichend festen Drahtung lösen sich Schlaufen aus einer Schleife.
  • Muster kommen wegen falscher Schleifenformung nicht voll zur Geltung.
  • Muster werden an den Bandenden beim Abschneiden nicht ausreichend berücksichtigt und ungünstig zerschnitten.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Bandverarbeitung

Typische Fehler bei der Bodengestaltung in einer Gefäßbepflanzung

  • Es werden Bodengestaltungsmittel eingesetzt, die gestalterisch stören, statt zu unterstützen, weil sie nicht zur Pflanzenauswahl passen.
  • Es erfolgt ein dichtes, fast abdichtendes Bedecken des Pflanzsubstrats mit Bodengestaltungsmitteln, so dass der Luftaustausch im Wurzelballen stark behindert und das Gießen erschwert wird.
  • Die Bodengestaltungsmittel sind unzureichend fixiert, so dass sie herausfallen können bzw. umkippen und die Pflanzen in der Gefäßbepflanzung beschädigen.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Bodengestaltung in einer Gefäßbepflanzung

Typische Fehler bei der Bodengestaltung und den Schlussarbeiten einer Gefäßbepflanzung

  • Das Angießen wird vergessen.
  • Beim Angießen werden Pflanzen mit Wasser benetzt, die dies auf Blättern und/oder Blüten nicht tolerieren und in Folge faulen oder Schimmelbefall zeigen.
  • Es wird zu viel gegossen, so dass bereits die Gefahr von Staunässe besteht und/oder beim Transport Verschmutzungen vorkommen.
  • Die Säuberung erfolgt nicht oder unvollständig.
  • Das Befreien von Pflanzen von Substratresten erfolgt mit ungeeigneten Mitteln, so dass die Pflanzen beschädigt werden.
Eingabelink: Typische Fehler bei der Bodengestaltung und den Schlussarbeiten einer Gefäßbepflanzung


Seite: (Zurück)   1  2  3  4  5  6  7  8  9  (Weiter)
  Alle